Wissenswertes zu Telekommunikation

Wissenswertes zu Telekommunikation

Als Austausch von Informationen über eine gewisse räumliche Distanz bezeichnet man die Telekommunikation. Die Signalübertragung kann auf unterschiedliche Weise erfolgen:

  • Per Post – mit mündlichem Vortrag durch Boten
  • Optisch – mittels Rauch,- oder Flaggenzeichen, durch Spiegeltelegraphen oder Infrarot
  • Akustisch – durch Schallzeichen, wie Nebel- oder Jagdhorn, oder Sirene
  • Kabelgebunden – per Telefon, Fernschreiber oder elektrischem Telegrafen
  • Drahtlos – per Rundfunk, Funktelegraphie oder Sprechfunk

In unserer modernen Zeit wird die Telekommunikation fast vollständig in der drahtlosen Version, also per Funktechnik oder Kabel betrieben. Bis vor Kurzem fand diese Kommunikation optisch, auf Basis von Modems, statt. Unsere Vorfahren des Altertums nutzten bereits die Übertragung von Signalen durch Optik oder Akustik.

Der Begriff der Telekommunikation

Der Austausch von Daten mithilfe von Elektronik, Elektro- und Funktechnik wird als Telekommunikation bezeichnet. Vor der Nutzung von Computern gab es dafür sogenannte „Datenübertragungsdienste.“

Die Geschichte und Meilensteine der Telekommunikation

Telekommunikation in der Entstehung wurde durch Rauchzeichen, Jodeln oder Pfeifsprachen betrieben. Letzte wird heute noch im Mittelmeerraum (Canarische Inseln) wegen der großen Entfernungen gelehrt und genutzt. Eine Neuerung war bereits 1000 v. Chr. die Nutzung von Brieftauben. Die Nutzung von Trommeln für die Telekommunikation wurde bereits vor 100 Jahren nachweislich erwähnt. Später, im Mittelalter, erkannte man die Möglichkeit der Nutzung von Feuer für die Warnung der Menschen und das Aufmerksam machen auf sich. Die vergangenen Jahrhunderte waren durch den technischen Fortschritt geprägt. Forscher und deren Erfindungen machten Furore. Das 17. Jahrhundert brachte die verschiedensten Erfindungen im Bereich der Telekommunikation hervor. Der sicher bekannte und berühmte Erfinder des transatlantischen Telefonkabels war PHILIPP REIS. Ihm gelang anno 1861, nach mühevollen Jahren der Forschung, Entwicklung, Niederlagen und Geduld endlich der Höhepunkt, die Erfindung eines Apparates, der zur Telekommunikation dienen sollte, mit dem er eine Nachricht von einem Zimmer zu einem Mitarbeiter in einem anderen Zimmer sprach. Der Andere verstand ihn. Heute ist dies für uns normal. Bereits 1866 wurde gab es die erste dauerhafte Kabelverbindung. Sie wurde vorab im mühevoller und anstrengender Arbeit als eine logistische Meisterleistung auf dem Boden des Atlantischen Ozeans verlegt. Daher die Begriffserklärung des transatlantischen Telefonkabels. Anno 1881 wurde in Berlin das erste Fernsprechamt eröffnet und das „Fräulein vom Amt“ fand dabei seine Bedeutung. Die weitere Verlegung des Kabels als Unterseekabel wurde 1906 im Bodensee veranlasst. Es war das erste Unterseefernsprechkabel. Bereits zwei Jahre später, 1908, wurde das erste öffentliche Wählamt Europas in der Stadt HILDESHEIM eingerichtet. Gute 40 Jahre später, 1950, wurde die DEUTSCHE BUNDESPOST gegründet und verwies bereits zu diesem Zeitpunkt auf die beachtliche Zahl von 1,2 Mio. Telefonkunden. Nach weiteren 20 Jahren, 1970, gab es einen weiteren immensen technischen Fortschritt. Es war das erste Telefonat über den großen Teich, mittels einer direkten Durchwahl. Was für ein Fortschritt. Siebzehn Jahre danach wurde 1987 das allererste ISDN Telefon angeboten und 750 Nutzer entschieden sich zeitnah dafür. Ein Quantensprung gelang der Technik in 2001 mit der Einführung einer hervorragenden Erfindung bzw. Entwicklung, des Glasfaserkabels. Hierbei konnte eine Kapazität von 12 Millionen ISDN Kanälen parallel genutzt und eine Übertragungsgeschwindigkeit von mehr als 10 TeraBits/Sec. umgesetzt werden.

TELEKOMMUNIKATION in verschiedenen Techniken

Telekommunikation in verschiedenen Techniken

Schnittstellen
Für die Telekommunikationstechnik wird in der BRD eine Anschlussdose, auch als TAE benannt, genutzt. Die TAE Dose wird als sog. Übergabeschnittstelle bei ISDN und DSL genutzt.

Modem (Analog)
In diesem Bereich erfolgt eine Übertragung durch sog. SINUSWELLEN. Modemverbindungen mit einer Geschwindigkeit von 56 kbit/sec. gibt es derzeit in Deutschland.

ISDN
Dies ist der internationale Standard im Bereich der digitalen TELEKOMMUNIKATIONSTECHNIK. ISDN Verbindungen mit einer Leistung in Bereich der Übertragung von 64 kbits/sec. werden hierzu in Deutschland angeboten.

DSL
Hier kann auf die immense Übertragungsrate von 1.000 kbits/sec bis zu 500 Mbits/sec. verwiesen werden.

ASDL
In diesem Bereich wird eine asymetrische Übertragungskapazität ermöglicht. Eine digitale Anschlussleitung ermöglicht die Bereitstellung dieser Daten.

VDSL
Dies ist die optimierte und damit schnellste asymetrische DSL Variante. Die Geschwindigkeit der Übermittlungsraten beträgt 12 und 52 Mbits/sec. im Downstream. Im Upstream betragen sie zwischen1,5 und 2,3 Mbits/sec.

SDSL

Die Übertragung von großen Datenmengen ist hierbei mit Up- und Downstreams in voller Geschwindigkeit gleichzeitig möglich.

Die Wirtschaft

In der TELEKOMMUNIKATIONSBRANCHE unterscheidet man bei derartigen Unternehmen zwischen Betreiber und Anbieter. Anbieter von TELEKOMMUNIKATIONSDIENSTLEISTUNGEN werden auch als „Service Provider“ bezeichnet. Die Unternehmen „ERICSON, HUAWEI und ALCATEL-LUCENT“ gehören zu den größten Anbietern diese Bereichs.

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